HASS – La Haine
- Juni 25th, 2008
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- By MasterOfDesaster
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Vorabinfo:
Der 1995 in Schwarz-Weiß gedrehte Film von Mathieu Kassovitz spielt zur der Zeit, als in Frankreich der Rechtsextreme Politiker Le Pen sehr viel Zulauf hat/hatte.
Es wird das trostlose Leben in einer Vorstadt Frankreichs geschildert. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, deren Welt von HipHop, Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei bzw durch Polizeigewalt geprägt ist.
La Haine gilt als Meilenstein des französischen Kinos der 1990er und gewann unter anderem beim Filmfestival in Cannes 1995 die Auszeichnung für den besten Regisseur, den César für den besten Film und den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Young European Film of the Year.
Der Film beginnt mit den folgenden Worten:
„Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von einem Hochhaus fällt. Und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut…‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“
Man wird als Zuschauer allein gelassen mit einer schwarzen Leinwand und diesen Worten. An deren Ende steht ein Bild der Welt vom All aus gesehen, das von einem Molotow-Cocktail getroffen in Flammen aufgeht.
Während des eigentlichen Vorspanns sieht man immer wieder die Vorbereitungen der Polizei um gegen Demonstranten vorzugehen bzw. um sich gegen Demonstranten abzusichern (Schlagstock, Helm, Schild). Man sieht wie Demonstranten und Staatsgewalt aufeinander los gehen, Autos in Flammen aufgehen etc. pp.
Der Film setzt zu einem Zeitpunkt in das Geschehen ein, als es in dem Viertel nur ein Thema gibt: die Krawalle zwischen Einwohnern des Viertels und der Polizei in der letzten Nacht. Ausgelöst wurden diese, nachdem während einer polizeilichen Routinekontrolle Abdel, “ein Junge aus ihrem Viertel”, lebensgefährlich verletzt wurde und nun im Koma liegt. Es folgen 24 Stunden im Leben der 3 Freunde Vinz (Vincent Cassel), Hubert (Hubert Koundé) und Saïd (Saïd Taghmaoui), die versuchen das Geschehene zu verarbeiten.
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