Morden und Foltern als Freitzeitspass (Bericht vom 22.02.2007)

Kaum herrscht mal etwas Ruhe an der “Killerspiele”-Front, meint die ARD - respektive das Magazin < p a n o r a m a > - am 22.02.2007 mal einen Bericht zu zeigen der mal wieder alles aus dem Zusammenhang reisst und zeigt wie blutdurstig der deutsche Zocker an sich ist. :rolleyes:

Morden und Foltern als Freizeitspaß - Killerspiele im Internet

Das stört nicht nur die Computerspieler allgemein, sondern auch diejenigen die die genannten Spiele zocken und bei dem Interview mitgewirkt haben Daher wurde ein Beschwerdebrief verfasst und an den Deutschen Presserat gesendet.

Gehe mit den Jungs und Mädels da völlig konform :

Wir für unseren Teil sehen die Zeit dafür gekommen zu zeigen, dass wir weder Terroristen noch Kinderschänder, noch Nazis, Verbrecher, Vergewaltiger oder gar Schlimmeres sind. In den nächsten Tagen werden sich noch weitere Dinge tun, über deren Fortschritte wir euch dann unterrichten und für die wir schon jetzt um eure Unterstützung bitten. Helft uns, diese Gemeinschaft zu festigen und auszubauen!

Mehr darüber gibts hier nachzulesen:
Zeit das sich was dreht
Statement der Redaktion des NDR
Es dreht sich…

Aber nicht nur die Zocker ärgerts, nein auch von anderen Medien gibt es Schelte für den Panorama-Bericht. Absolut zu Recht wie ich finde. Wie die Netzzeitung berichtet , verteidigt die NDR-Redaktion ihren Bericht (klar, was auch sonst ;) ). Habe persönlich noch nicht alles durchgelesen, aber ich denke der Bericht der Netzzeitung bezieht sich auf das Statement der Redaktion des NDR.

Hier hat sich jemand mal die Mühe gemacht und den Bericht analysiert.

Naja, ich warte auf den Tag da jeder Computerspieler dazu verpflichtet wird seine “Killerspiele” (den Begriff hat immer noch keiner genau definiert) öffentlich zu verbrennen und im Stechschritt ums Feuer zu marschieren. Zustände wie anno dunnemal… :wall: :rolleyes:

Ach ja, am 04.03.2007 gibt es um 19 Uhr ebenfalls einen Bericht zu der Thematik von “Welt der Wunder” auf RTL2:

Heute u.a. mit dem Thema “Killerspiele - Anleitung zum Mord?” Computerspiele werden immer beliebter, immer realer - und scheinbar auch immer gewalttätiger. Vor allem die so genannten “Ego-Shooter” sind ins Visier der Medien und der Politik geraten: Der Spieler schlüpft hier in die Rolle einer virtuellen Person, schlägt sich meist durch dunkle Gänge und schießt auf alles, was sich bewegt. Jedes Mal, wenn ein Jugendlicher ausrastet, zur Waffe greift und Amok läuft, beginnt die öffentliche Diskussion nach einem stereotypen Muster von neuem: Schuld war ein “Killerspiel”, das den Täter zum Amoklauf getrieben hat. Verbote werden gefordert, denn: Stundenlanges Ballern am PC mache aus harmlosen Kindern gewissenlose Mörder, und die “tickenden Zeitbomben” brauchen am Ende nur noch einen kleinen Aufreger, um zu explodieren. Aber ist es wirklich so einfach? Sicher ist: Beinahe alle jugendlichen Amokläufer haben solche “Ego-Shooter” gespielt. Aber produzieren Computerspiele zwangsläufig Killer? Wieso können hunderttausende Jugendliche ganz mühelos ihre Wochenenden mit “Counterstrike” & Co. verbringen, ohne danach auszuticken? “Welt der Wunder” enträtselt, was beim Spielen der “Ego Shooter” im Gehirn der Spieler passiert.

Na da bin ich ja mal gespannt…

Wie man objektiv berichten kann, das zeigt bspw. der ORF ;)

:D ;( :) ;) 8) :( more »

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